LivingYoga Institut
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Last update: 11/09/2006
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|Yoga im Ayurveda|
Ayurveda heißt das Zauberwort für totale Entspannung, Regeneration und ganzheitliche Naturmedizin. Diese Weisheit stammt aus der uralten Hochkultur Indiens.
mehr über Ayurveda...
Ayurveda - das Wissen (Veda) vom Leben (Ayuh)- der weltweit seit den 80er Jahren eine Renaissance erlebt, blickt auf eine lange Historie zurück. Zur Zeit der Vedischen Zivilisation Altindiens wurde Ayurveda als ganzheitliches Wissen vom Menschen und der Natur verstanden. Mit dem Verlust der Vedischen Kultur verlor auch der Ayurveda seine Vollständigkeit. Seit dem Mittelalter erlebte Indien viele Besatzer, die ihr eigenes Medizinverständnis importierten. Das englische Königreich als letzter Besetzer versuchte sogar Ayurveda zu verbieten. So ist es erstaunlich genug, dass der Ayurveda bis heute überlebt hat und zu einem überwiegenden Teil der medizinischen Versorgung insbesondere der ländlichen Bevölkerung Indiens dient. Mehr zur Renaissance des Ayurveda unter www.ayurveda-gesellschaft.de.
Sicher findet sich bei Charaka kein Begriff wie Achtsamkeits- Zen- oder Freie Transzendentale Himalaya Meditation. Dies sind im Vergleich recht neuzeitliche Begriffe. Charaka erklärt nur das Prinzip und Wesen der spirituellen Praxis durch die Aufzählung der Voraussetzungen: Yoga, Samadhi Erfahrung.
Jede Methode, die die Vrittis, die Aktivität des Geistes zur Ruhe kommen lässt, so dass der Bewusstseinszustand von Yoga (Patanjali definiert in seinem Yoga Sutra, I.2., Yoga als "Yogas citta vritti nirodaha": Yoga ist der Zustand des Geistes in Stille) entsteht, Samadhi wächsen kann, ist dazu willkommen.
Sushruta, ein ayurvedischer Arzt, der um 1500 vor Christus lebte, schrieb:
„Ein Mensch wird gesund genannt, dessen Physiologie im Gleichgewicht ist, dessen Verdauung und Stoffwechsel gut arbeiten, dessen Gewebe- und Ausscheidungsfunktionen normal sind und dessen Bewusstsein, Geist und Sinne sich im Zustand dauerhaften inneren Glücks befinden.”
Diesen Zustand inneren Glücks (Ananada) nennen die Inder Atma, das Selbst. Wie wichtig im Ayurveda diese direkte, bewusste Erfahrung des wahren Selbst ist, zeigt sich bereits in dem Sanskrit Wort für Gesundheit: Svastha. Die Silbe Sva bedeutet das Selbst und stha=gegründet.
Gesundheit nach Ayurvedischer Definition ist untrennbar verbunden mit der Erfahrung des Selbst. Das Yoga Sutra von Patanjali, eines der grundlegenden Werke des Yoga definiert Yoga als den Zustand der geringsten Anregung des Geistes (YS, I.2). In diesem Zustand identifiziert sich der Yogaschüler mit seiner wahren inneren Natur- das Selbst (YS, I.3). Laut Charaka bildet der Fehler des Intellekts (Pragya aparadha), in dem er seinen eigenen Ursprung im Selbst vergisst, die erste Ursache für Ungleichgewicht und Krankheit, den es aus zu gleichen gilt. Dazu wählt der Ayurveda drei Strategien zur Prävention und Wiederherstellung des Gleichgewichts: Sattvavajaya, Yuktavjapashraya, Daivavjapashraya, dazu zählt Ayurveda in der Charaka Samhita, eines der grundlegenden Werke des AV: Yoga, Moksha, Samadhi, Mantra, Meditation.
Gute Gesundheit ist von Bedeutung, um die 4 Säulen des Lebens (Dharma, Artha, Kama, Moksha) verwirklichen zu können (Aufgabe/Beruf, Wohlstand, Wunscherfüllung, Erleuchtung).
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Nov/Dez 2004. "Ayurveda - Wohltat für Körper und Seele. "Die Wirkungen von Yoga und Meditation und viel Ruhe zeigt sich in weichen Gesten, entspannten Gesichtszügen und Stimmen."
Securvita Magazin

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